31. 05. 2021

  • Preisträger des Occursus 2021 stehen fest
  • Gerade in der Pandemie ist Kommunikation mit an Krebs erkrankten so wichtig wie nie
  • Sechs Jahre Occursus: Rund 120 Einreichungen und 25 Preisträger für verbesserte Kommunikation in der Onkologie

Wien, im Mai 2021 – Vor sechs Jahren wurde der „Occursus – Anerkennungs- und Förderpreis für Kommunikation in der Onkologie“ aus der Taufe gehoben und stellt seitdem die Kommunikation mit Krebspatienten sowie deren Angehörigen in den Mittelpunkt. Der von der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie (OeGHO) vergebene und vom Pharmaunternehmen Janssen gesponserte Preis prämiert Projekt und Projektideen in zwei Kategorien: in der Kategorie Ankerkennungspreis bereits laufende bzw. abgeschlossene Projekte und in der Kategorie Förderpreis Projektideen. Das Besondere daran ist, dass beim Occursus Projekte Beachtung finden, die bei klassischen medizinischen (Forschungsförderungs-)Ausschreibungen wenig bis keine Berücksichtigung finden.

Gerade in unsicheren und schwierigen Zeiten zeigt sich, wie wichtig Projekte sind, die die Kommunikation in der Onkologie in den Mittelpunkt stellen und weiter verbessern. Denn erschwerte Behandlungsbedingungen, Einschränkungen bei Besuchen, Unsicherheit und Ressourcenknappheit in den Spitälern machen empathische Kommunikation wichtiger denn je. Seit Beginn des Occursus wurden 120 Projekte und Projektideen eingereicht. Für den Occursus 2021 waren es 16 Einreichungen, davon 10 in der Kategorie Anerkennungspreis und 6 in der Kategorie Förderpreis.

Die vier Preisträgerprojekte 2021

Die Bandbreite der Projekte zeigt sich an den diesjährigen Preisträgern. So wurde in der Kategorie Förderpreis die Medizinische Universität Graz, Univ. Klinik f. Innere Medizin, ausgezeichnet. Hier wird versucht, durch frühzeitige Einbindung von Palliativmedizin die Lücke zwischen onkologischer und palliativmedizinischer Betreuung zu schließen.

In der Kategorie Anerkennungspreis wurden zwei laufende und ein abgeschlossenes Projekt prämiert:

  • Eine im Hanusch-Krankenhaus angesiedelte interdisziplinäre onkologische Nachsorgeambulanz „IONA“, mit der die langfristige Nachbetreuung von Erwachsene sichergestellt wird, die im Kinder- und Jugendalter an Krebs erkrankt waren.
  • Eine vom Klinikum Wels-Grieskirchen angeregte Studie zu Auswirkungen elektronischer Patientenbefragungen, insbesondere in Bezug auf die Behandler-Patienten-Beziehung.
  • Ein Informationsfilm des St. Anna Kinderspital, mit dem Schüler von Herkunftsschulen über onkologische Erkrankungen ihrer Mitschüler aufgeklärt werden.

„Auch im sechsten Jahr des Occursus ist es immer noch verblüffend, mit welchem Elan, Engagement und Ideenreichtum die eingereichten Projekte geplant oder ausgeführt werden und wie viele Ideen es gibt. Die Vergangenheit hat bereits gezeigt, dass die laufende Verbesserung der Kommunikation zwischen allen Beteiligten eine große Erleichterung für das medizinische Personal, vor allem aber für Patienten und deren Angehörige sein kann. Das Thema ist und bleibt auch in Zukunft wichtig“, ist Walter Voitl-Bliem, Geschäftsführer der OeGHO, überzeugt.

Die Bedeutung des Occursus unterstreicht auch Alexander Müller-Vonderlind, Director Market Access & External Affairs der Janssen-Cilag Pharma GmbH: „Gerade in schwierigen Zeiten, wie wir sie derzeit erleben, zeigt die hohe Zahl an Einreichungen, dass der Occursus ein essenzielles Thema besetzt. Kommunikation war nie wichtiger, und wir sind stolz darauf, mit diesem Preis einen Beitrag leisten zu können, der so wichtige Projekte ermöglicht und vor den Vorhang holt.“

 

 

Über die OeGHO

Die Österreichische Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie (OeGHO) ist die Fachgesellschaft von HämatologInnen und OnkologInnen und hat sich zum Ziel gesetzt, die Betreuung von PatientInnen österreichweit an den höchsten Standard heranzuführen. Die OeGHO zählt aktuell mehr als 700 Mitglieder, davon sind ein Großteil Fachärzte oder Fachärztinnen für Innere Medizin mit Additivfach Hämatologie und internistische Onkologie. Mehr Informationen finden Sie unter www.oegho.at.

Über Janssen Pharmaceutical Companies von Johnson & Johnson

Janssen setzt sich für eine Zukunft ein, in der Krankheiten der Vergangenheit angehören. Die Janssen Pharmaceutical Companies von Johnson & Johnson arbeiten unermüdlich daran, dass eine solche Zukunft für Patienten auf der ganzen Welt zur Wirklichkeit wird, indem Krankheit durch Forschung bekämpft, der Zugang zu Therapien mit innovativen Lösungen verbessert und Hoffnungslosigkeit mit ehrlicher Fürsorge geheilt wird. Janssen konzentriert sich auf Bereiche in der Medizin, in denen am meisten verändert werden kann: Herz-Kreislauf-Erkrankungen & Stoffwechselerkrankungen, Immunologie, Infektionserkrankungen & Impfstoffe, Neurowissenschaften, Onkologie und Lungenhochdruck. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie auf Twitter, Linkedin oder unter www.janssen.com/austria.

Pressekontakte für Rückfragen:

Österreichische Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie
Walter Voitl-Bliem, MBA (Geschäftsführer)
Mobil: +43 (664) 4053646
E-Mail: [email protected]

Factor C3 e.U.

Magdalena Lechner
Mobil: +43 (0)650 42 35 088
E-Mail: [email protected]

 

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