31 Jänner 2018

Krebs stellt immer noch eine enorme Belastung dar – trotz der immensen wissenschaftlichen Arbeit. Einer von fünf Todesfällen in Europa geht auch heute noch auf Krebs zurück. Janssen arbeitet an vielversprechenden, neuartigen Lösungen für Patienten: Cancer Interception und Immuno-Onkologie.

In der Krebsforschung verfolgt Janssen zwei innovative Ansätze, die bereits vielversprechende Ergebnisse brachten: Einerseits Forschungen zu Therapien, die das Fortschreiten der Krebserkrankung abfangen sollen (Cancer Interception), und andererseits die Immuno-Onkologie.

Cancer Interception

Umso genauer Wissenschaftler Krebs und die Möglichkeiten, ihn aufzuhalten, kennen, desto eher können sie auch die richtige Behandlung anbieten, um die kanzerogenen Prozesse auszuschalten. „Das funktioniert ähnlich wie das Ausknipsen einer elektrischen Lampe: Die Stromzufuhr wird unterbrochen, damit wird kein Licht mehr ausgestrahlt. Beim Krebs versuchen wir dasselbe, indem wir die Gründe für die Malignitäten in den Krebszellen finden, bevor sie in den Körper ausstrahlen“, erklärt Dr. Natascha Moriconi, Medical Director Janssen Alpine.

Das Ziel von Janssen ist es, Patienten früher zu behandeln. Zu einem Zeitpunkt, zu dem sie noch gesünder und weniger resistent gegenüber Standardtherapien sind. „Wir denken, dass wir dann die besten Chancen haben, den tödlichen Ausgang zu reduzieren, weil wir den Krebs in seinem Verlauf stoppen können“, so Moriconi.

Diese Forschungen haben bereits vielversprechende Ergebnisse beim unheilbaren Blutkrebs (Multiplen Myelom) gebracht. In einem frühen Stadium dieser Krankheit, das als Smoldering Multiple Myeloma (SMM) bekannt ist, verzögert eine Intervention das Fortschreiten der Krankheit und verändert damit die Outcomes für Patienten.

Immuno-Onkologie

Therapien, die die Kraft des eigenen Immunsystems stärken, so dass es in der Lage ist, aggressive Tumore zu zerstören, werden dem Feld der Immuno-Onkologie zugerechnet. Janssen entwickelt experimentelle CAR-T Zellen, eine Art der Immuntherapie. Diese Zellen stammen von den eigenen T-Zellen des Patienten und sollen Krebszellen töten. Derartige Therapien haben das Potential, Standardtherapien zu ersetzen und die Krebsbehandlung signifikant weiterzuentwickeln.

„Unsere Arbeit muss aus dem Labor rausgehen, um für Patienten von Nutzen zu sein. Für uns ist es wichtig, Arzneimittel zum Patienten zu bringen. Wir sehen darin nicht nur unsere Verantwortung, sondern vor allem unsere Daseinsberechtigung“, bestätigt Dr. Wolfgang Tüchler, Geschäftsführer Janssen Österreich.